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IJN Taiho 1:350

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IJN Taiho 1:350 VeryFire Baubericht

# 1 IJN Taiho Geschichte


Auszüge entnommen der Wikipedia

Die Taihō (japanisch 大鳳) war ein Flugzeugträger, der von der Kaiserlich Japanischen Marine gegen Ende des Pazifikkriegs 1944 in Dienst gestellt wurde. Sie war ein Einzelschiff und gehörte zu keiner Schiffsklasse. Bereits während ihres ersten Einsatzes im Juni 1944 wurde sie versenkt.

Das Unterwasserschiff der Taihō basierte auf dem der erfolgreichen Shōkaku-Klasse, mit einem Wulstbug hinter dem vorderen Lot, vier Propellern und einem Haupt- und einem Notfallruder. Die Abmessungen der Taihō waren dann auch hinsichtlich der Länge ähnlich der der Shōkaku-Klasse. Sie war mit 260,6 Metern nur um rund 4 Meter länger als die Schiffe der Shōkaku-Klasse, die Schiffsbreite stieg aber durch das breite Flugdeck um rund 13 Prozent an, so dass die Taihō ein deutlich gedrungeneren Eindruck machte als ihre Vorgänger.

Die Längsachse des Flugdecks lag nicht direkt über der Kiellinie des Rumpfes, sondern war um zwei Meter nach backbord verschoben, um das Gewicht des gepanzerten Brückenaufbaus an der Steuerbordseite auszugleichen. Der Brückenturm war deutlich vergrößert worden und umfasste nun auch zum ersten Mal einen Schornstein zur Abführung der Abgase der Kesselanlagen. Die bisherige Praxis, die Abgase durch die Außenwand eines der Hangars abzuführen und sie dann nach unten zur Wasseroberfläche zu drücken, wurde hier aufgegeben. Die schwere Panzerung des Schiffes resultierte in einem größeren Tiefgang und zwang die Entwickler zu entsprechenden Kompromissen bei der Planung, so dass ein Deck wegfiel und ein Schornstein, der knapp über der Wasserlinie aus einer der Schiffsseiten ragte, wegen des niedrigen Freibords nicht in Frage kam. Zudem wurde der Bug bis zur Unterkante des Flugdecks geführt, was die Taihō zu einem der ersten japanischen Flugzeugträger mit geschlossenem Bug machte. Dieser geschlossene Bug machte sie seetüchtiger als ihre Vorgänger.

Die Taihō diente als Flaggschiff von Vizeadmiral Ozawa Jisaburō und begab sich unmittelbar nach einigen Testfahrten zusammen mit den Trägern Shōkaku und Zuikaku in die Philippinensee nahe der Marianen.

Die japanischen Träger liefen am 19. Juni 1944 mit 27 Knoten, drehten in den Wind und starteten gegen 8:25 Uhr ihre aus 128 Kampfflugzeugen bestehende erste Angriffswelle, darunter 42 Maschinen von der Taihō. Das US-amerikanische U-Boot Albacore kam in optimale Schussposition, um die Taihō anzugreifen, und setzte um 8:32 Uhr aus etwa 8.000 Metern Entfernung sechs Torpedos ab. Da der japanische Flugzeugträger in Richtung des U-Bootes lief, verkürzte sich die Laufstrecke der Waffen auf etwa 2.000 Meter.

Ein Pilot der Taihō, Unteroffizier Sakio Komatsu, der mit seiner Yokosuka D4Y kurz zuvor vom Flugdeck abgehoben hatte, entdeckte einen der Torpedos und stürzte sich mit seiner Maschine auf die Waffe. Die folgende Explosion zerstörte das Flugzeug und möglicherweise auch den Torpedo, jedoch traf dennoch einer der Torpedos aus dem Fächer nach rund zwei Minuten Laufzeit die Taihō auf Höhe des vorderen Aufzugs bei Spant 54 auf der Steuerbordseite.

Die Explosion wurde durch das strukturelle Schutzsystem des Rumpfes aufgefangen, so dass sie nicht in die dort liegenden Tanks mit dem leichtbrennbaren Flugbenzin durchschlug. Die äußere Bordwand des Rumpfes und das dahinterliegende Torpedoschott waren jedoch perforiert worden, so dass mit Schweröl aus einem der Bunker vermischtes Seewasser in das Schiff und auch in einen Raum mit einem Flugbenzintank eindrang. Der Schaden wurde als nicht kritisch eingestuft. Die Wassereinbrüche waren nicht progressiv und blieben auf einen kleinen Bereich beschränkt, der Tiefgang der Taihō erhöht sich nur um 1,5 Meter am Vorschiff, Geschwindigkeit und Position im Flottenverband konnten aber gehalten werden.

Weitere Schäden waren durch die Erschütterung der Torpedoexplosion verursacht worden: Der vordere Aufzug war um rund zwei Meter unter das Flugdeck abgesackt und ließ sich nicht mehr bewegen. Zudem war ein Tank mit Flugbenzin durch die Schockwelle der Torpedoexplosion undicht geworden und eines der gepanzerten Querschotten in dem Bereich hatte sich verzogen und hielt ebenfalls nicht mehr dicht. Das Benzin aus dem beschädigten Tank wurde durch die undichte Stelle im Schott vom eindringenden Gemisch aus Öl und Wasser in den unteren Teil des Aufzugsschachtes gedrückt. Andere Berichte beschreiben einen Schaden an den Flugbenzintanks, der keine Verbindung zum offenen Meer hatte, so dass ausschließlich Treibstoff in den Raum um die Tanks floss, während die Dämpfe über Lüftungen und ein undichtes Schott im Schiff verteilt wurden.

Hierbei erwies sich die Konstruktion des Schiffs mit den gepanzerten Hangarwänden, in denen sich keine größeren Öffnungen befanden, als Hindernis. Deshalb wurde das Öffnen aller Luken angeordnet, weil man hoffte, durch die natürlichen Luftbewegungen außen und den Fahrtwind die Gaskonzentration auf ein ungefährliches Niveau zu senken. Als Folge verbreiteten sich die Benzindämpfe nun auch in Bereichen des Schiffes, die vorher nicht betroffen waren. Ein weiterer Befehl wurde gegeben, der das Einschalten sämtlicher Ventilationssysteme im Schiff anwies. Die Motoren dieser Ventilatoren bildeten allerdings eine Vielzahl potentieller Zündquellen, so dass es um 15:32 Uhr zu einer verheerenden Gasexplosion kam.

Die Explosion erzeugte eine Druckwelle innerhalb des Rumpfes, die das gepanzerte Flugdeck zwar an einigen Stellen aufriss und ausbeulte, während ihre zerstörende Kraft jedoch hauptsächlich in das Schiffsinnere abgelenkt wurde, wo sie sich gegen die Schotten im Inneren sowie gegen die Bordwände des Rumpfes und der beiden Hangardecks richtete. Die auf die Explosion folgenden Brände waren nicht mehr zu kontrollieren, zudem waren durch Sekundärexplosionen von Munition weitere Schäden am Schiff entstanden, so dass sich die Taihō infolge neuer Wassereinbrüche langsam auf die Backbordseite zu legen begann.

Auszüge entnommen der Wikipedia

 

2 Bausatz IJN Taiho


 

Hier eine kurze Übersicht über den Inhalt des Bausatzes.

Modell-Details:                                                                                               

Beaver
Hersteller: Beaver (Very Fire)
Hersteller-Nr.: BELBV350901DX
Maßstab 1:350
 
  • inklusive 10 Sätzen Photoätzteilen, wie Relings, Leitern etc.
  • inklusive Metallteilen, wie Ankerkette und Schraubenwelle
  • 3D Druckteile
  • Holzdeck mit Abklebefolie zum lackieren
  • zweiteiliger Rumpf
  • 37 fein detailierte Flugzeuge
  • exakt detailierte Geschütztürme

Daten zum Modell:

  • Teilezahl: +1.200+
  • 53 Spritzgusssätze
  • Länge: 774 mm
  • Breite: 81 mm

 

Bausatz-1
Bausatz-2
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