#1 Geschichte
Die Mogami (jap. 最上), benannt nach dem gleichnamigen Fluss, war das Typschiff der Mogami-Klasse, einer Klasse von Kreuzern der Kaiserlich Japanischen Marine, und kam während des Zweiten Weltkriegs zum Einsatz.
Planung und Bau
Sie wurde formell als „Leichter Kreuzer“ gebaut, allerdings mit Kenndaten, die bis auf das Kaliber der Hauptbewaffnung bereits Schweren Kreuzern entsprachen. Schließlich wurden kurz vor dem Kriegsbeginn auch die entsprechenden Geschütze vom 8-Zoll-Kaliber (20,3 cm) eingebaut, so dass das Schiff im Zweiten Weltkrieg als vollwertiger Schwerer Kreuzer eingesetzt werden konnte (die Neuklassifizierung erfolgte am 31. März 1938 nach dem Austausch der Hauptbewaffnung vom Kaliber 15,5 cm auf 20,3 cm). Bis zum Austausch der Bewaffnung wurde die Mogami-Klasse als Schiffe der B-Klasse geführt.
Anfang 1939 wurden alle Schiffe der Mogami-Klasse überholt, die Hauptgeschütze wurden durch 20,3-cm-Doppeltürme ersetzt und die alten 15,5-cm-Geschütze später auf der Yamato und der Musashi verbaut. Ein zusätzlicher Torpedoschutz wurde ebenfalls angebracht.
Einsätze
Midway
Die Mogami und ihre Schwesterschiffe nahmen an der Schlacht um Midway teil. Sie waren zur Sicherung der japanischen Flugzeugträger eingeteilt.
Dabei kam es allerdings zu einer Kollision zwischen der Mogami und der Mikuma, als beide Schiffe versuchten, einem U-Boot-Angriff auszuweichen. Bald darauf griffen Trägerflugzeuge an und versenkten die Mikuma. Die Mogami erhielt mehrere Bombentreffer; da die Besatzung aber vor dem Luftangriff die Torpedos des Kreuzers über Bord geworfen hatte, konnte es zu keinen Sekundärexplosionen kommen, und das Schiff entkam. Ihr Bug war jedoch eingedrückt, und zur Behebung der Schäden verbrachte sie zehn Monate in der Werft in Japan. Erste Arbeiten an der beschädigten Mogami wurden bereits in der Marinebasis Truk durchgeführt, welche die Mogami am 5. August 1942 verließ und zu Reparaturen und dem Umbau ab dem 1. September 1942 auf der Marinewerft von Sasebo im Trockendock lag.
Umbau
Die Mogami-Klasse war eine Fehlkonstruktion, deshalb durchlief sie zwei bzw. drei Totalumbauten:
Umbau I 1936–1937: nach ersten Probefahrten und Schießübungen mangelnde Stabilität festgestellt. Anbau von Außenwulsten.
Umbau II 1939: Änderung der Hauptbewaffnung von 15,5-cm-Drillingstürmen zu 20,3-cm-Doppeltürmen
Umbau III 1942–1943: Umbau zum Wasserflugzeug-Mutterschiff; achtere Türme durch Flugdeck ersetzt.[1]
Mit der Instandsetzung erfolgte der Umbau zum Hybridträger: Die achteren 20,3-cm-Türme entfielen und das vorhandene Katapultdeck wurde bis zum Heck verlängert. Ein Flugzeughangar konnte nicht eingebaut werden, doch entstanden erweiterte Vorratsräume für den Flugbetrieb, die Treibstoff, Munition und Ersatzteile aufnahmen. Das Konzept entsprach im Ansatz dem Hybridträger-Umbau der Ise-Klasse, fiel aber aufgrund der begrenzten Möglichkeiten auf dem weit kleineren Kreuzer wesentlich schlichter aus.
Leyte
Die verbliebenen drei Kreuzer der Klasse wurden im Oktober 1944 in der Schlacht um Leyte eingesetzt. Ein Flugzeug der Mogami führte am 24. Oktober 1944 den ersten Erkundungsflug für die Südflotte durch. Bei den an diesem Tag folgenden amerikanischen Luftangriffen wurde die Mogami kaum beschädigt. In der folgenden Nacht kam es zum Gefecht in der Surigaostraße, in welchem die Mogami von 20,3-cm-Granaten amerikanischer Kreuzer getroffen wurde und schließlich mit dem Schweren Kreuzer Nachi kollidierte, wodurch steuerbords fünf Torpedos explodierten und die dortige Maschinenanlage zerstörten. In der Folge erzielten US-Kreuzer weitere Treffer auf der beschädigten Mogami, doch gelang zunächst der Rückzug. Am folgenden Morgen wurde das Schiff wieder aus der Luft angegriffen, erhielt zwei Bombentreffer und musste schließlich nach dem Ausfall auch der Backbord-Antriebsanlage gegen Mittag des 25. Oktober 1944 aufgegeben werden.
Der begleitende Zerstörer Akebono versenkte nach der Übernahme der überlebenden Besatzung das Wrack mit einem einzelnen 61-cm-Torpedo. Etwa 700 Männer der Mogami überlebten, während 192 Besatzungsmitglieder, darunter ihr letzter Kommandant, Kapitän zur See[2] Toma Ryu, mit ihr untergingen
entnommen der Wikipedia
#2 Montage des Rumpfes
Begonnen wurde ganz klassisch mit dem zusammensetzen des Rumpfes. Der Rumpf besteht aus einer Unterschale in welche Verstärkungen geklebt werden an die dann die Außenwände des Schiffes verklebt und verschraubt werden. Die Passungen der Teile sind gut und bei sorgsamer Arbeit entstehen auch keine Stoßversetzungen. Auch im Bereich der Wasserlinie entstehen keine zu schleifenden Kanten.
#3 Montage des Decks mit Einzelteilen
Nach der Rumpfmontage folgte das Deck. Von dem Zubehöranbieter Flyhawk waren diverse Decks als Ätzteile vorgesehen. Das Oberdeck blieb von Tamiya erhalten. Bei dem Flugdeck wurde nur das obere Ätzteiledeck von Flyhack verwendet da die Querstreben unterhalb des Flugdeckes sehr schwer einzusehen sind. Eine weitere Schwierigkeit ist die Haftung der Ätzteiledecks. Trotz sorgfältiger Reinigung von der Produktion ist die Haftung trotz Sekundenklebers und doppelseitigem Klebeband in der Fläche auf dem Kunstoff besonders an den Kanten schwierig. Kleine Polystrolstreifen kaschieren als Wasserkante nun dieses Problem.
Es wurden auch die ersten Ausrüstteile der Decks angefertigt zumeist von Flyhawk. Im Anschluß erfolgte die farbige Grundierung in Mattschwarz sowie die ersten Airbrusharbeiten.
Da das Flyhack Ätzteiledeck verbaut ist wurden die Stützen des Flugdeckes aus den Orginalteilen geschnitten und frei verklebt.
Die Schienen auf dem Fludeck sollten mit Ätzteilen ersetzt werden was sich für mich als schwierig gestaltete weil ich sie nicht zufriedenstellend gerade aufgeklebt bekam. Auch hier halfen wieder die Polystrolstreifen aus.
#4 Schornstein
Der Schornstein folgte als nächstes, da er zusammen mit dem vorderen Aufbau nur montiert werden kann. Es ist fast unmöglich diesen einzubauen sollten die vorderen Aufbauten verbaut sein da er "hineingeschoben" werden muss.
Zunächst wurden sämtliche Kunsstoffteile ausgeschnitten und gesäubert. Danach die Ätzteile verbaut.
#5 Aufbauten
Es folgten die Aufbauten wobei viele Teile durch Ätzteile ersetzt bzw. auch ergänzt worden sind. Das Plateau der Drillingsgeschütze hinter dem Schornstein wurde komplett ersetzt sowie auch der Kran für die Flugzeuge.
Die Türme für die Suchscheinwerfer stammen nun komplett von Flyhawck.
#6 Geschütze, Beiboote & Abschussrampen
Nun waren die einzelnen Geschütze an der Reihe. Die Hauptbatterien wurden mit Ätztilen verfeinert. Basis blieben die Tamiyateile. Für die Drillingsgeschütze wurden 3D Drucke von Eduard verwendet.
Die zwei Abschussrampen für die Flugzeuge wurden auch komplett durch Flyhawkteile ersetzt. Auch die Flugzeughalter wurden aus Metall gefertigt.